Sanierung unserer Pfarrkirche

Die Kirche muss für die Dauer der umfangreichen Sanierungs­arbeiten geschlossen bleiben (voraussichtlich bis April 2021). 

Aufgrund der aktuellen Situation kann derzeit hier vor Ort nur die Hl. Messe mit der kfd donnerstags um 9.00 Uhr im Pfarrsaal stattfinden, die übrigen Messfeiern finden derzeit in den umliegenden Kirchen statt (siehe Pfarrnachrichten).

Baustelle

Nach drei Jahren Vorarbeit ist nun die Dreikönigenkirche geschlossen und soll bis April 2021 saniert werden. Dazu haben viele Untersuchungen in der Kirche stattgefunden und wir haben viele Ideen diskutiert, auch mal ausprobiert, und teilweise auch wieder verworfen.

Mit der Sanierung soll die Kirche zukunftsfähig gemacht werden. Die hauptsächlichen Maßnahmen haben die Architekten und der Kirchenvorstand im Dezember der Gemeinde vorgestellt:

Grundlage sind viele substanzielle Maßnahmen: Die Innenwände, insbesondere im Chorraum weisen sowohl statische als auch spannungstechnische Risse im Putz auf. In Teilen muss der Putz ausgetauscht werden, an anderen Stellen reichen einfachere Maßnahmen. Das Hängegewölbe wird untersucht und von Ruß und Schmutz durch behutsame Reinigung befreit. Der Mipolamboden im Mittelschiff löst sich immer mehr und wird durch einen neuen Natursteinboden ersetzt. Die bedeutenden Kirchenfenster von Johann Thorn Prikker werden untersucht und wo notwendig repariert. Die inzwischen blinde und desolate Makrolon-Schutzverkleidung der Fenster von außen wird durch eine Schutzverglasung aus maschinengezogenem Goetheglas eretzt. Auch werden die veralteten Elektroinstallationen erneuert. Eine größere Baustelle außen ist der Kirchvorplatz an der Jülicher Straße. Hier wird nicht nur die Stufenanlage und der Belag erneuert, sondern auch ein barrierefreier Zugang am Haupteingang erstellt. 

Wenn wir einmal an der Substanz arbeiten, soll natürlich die Gelegenheit genutzt werden, auch viele andere Dinge auf den aktuellen Stand zu bringen und für die Zukunft fit zu machen.

Es kommen weniger Menschen zu den Gottesdiensten, die sich gerade in der Woche verloren vorkommen (unsere Kirche hat ca. 450 Sitzplätze). Daher wird zum einen der Altarraum als neuer Ort für Messfeiern in kleineren Gruppen an Werktagen im Altarraum einschl. mobiler Rampe und neuen Sedilien (Sitze im Altarraum) hergerichtet, zum anderen werden aber auch Bänke reduziert bzw. im Seitenschiff komplett entfernt. Schon die testweise Entfernung von Bänken im nördlichen Querhaus hat dazu geführt, dass sich dort beispielsweise neue Möglichkeiten für eine dialogische Kirchenmusik ergeben haben, weil der freigewordene Platz von verschiedenen Chören und unserem Kirchenmusiker genutzt wurde, um Musik näher bei und mit den Gläubigen zu machen. Abgesehen von der dringend notwendigen besseren Verständlichkeit unterstützt die neue Beschallungsanlage auch unsere vielfältige Kirchenmusik von und für alle Generationen. Auch wird die Beleuchtung komplett erneuert (natürlich in energiesparender LED-Technik) und die Kirche mit verschiedensten Datenleitungen ausgestattet, die eine zeitgemäße Technik-Nutzung ermöglichen.

Ein neuer bis zum Ende der Orgelempore reichender Eingangsbereich der „Offenen Kirche an der Kreuzung“ soll einladender werden und sicherstellen, dass die Kirche auch dann zukünftig täglich zum Gebet geöffnet werden kann, wenn nicht mehr die ganze Kirche unbeaufsichtigt offen bleiben kann. Die neue Gestaltung der sich ebenfalls in diesem Bereich befindenden ehemaligen Taufkapelle als kleiner Gebetsraum soll auch ein Angebot an kirchenfernere Menschen sein und einen niederschwelligen Zugang ermöglichen. Das Taufbecken soll vom Nebeneingang zum Pfarrzentrum zum Haupteingang verlegt werden und uns beim Betreten der Kirche an unsere Taufe erinnern.

Die Baukosten betragen ca. 1,8 Mio. Euro, davon übernimmt das Erzbistum rund 1 Mio. Euro. Um unseren Eigenanteil aufzubringen, sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Hildegard Wehres, geschäftsführende Vorsitzende des Kirchenvorstands

Die Baukosten betragen ca. 1,8 Mio. Euro, davon übernimmt das Erzbistum rund 1 Mio. Euro. Um unseren Eigenanteil aufzubringen, sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

Spendenkonto:
KGV Neuss-Mitte, IBAN: DE93 3055 0000 0093 3659 14; Verwendungszweck: Sanierung Dreikönigenkirche